Antrieb Türöffner

  • Moin.


    Nach dem ich soweit alle Komponenten einzeln getestet habe fehlt mir im Puzzle genau noch ein Teil. Das wäre der Antrieb für den Türöffner. Ich bin mittlerweile zum Schluss gekommen, dass der KeyMatic für die Nachrüstung auf normalen Schließzylindern die "sinnvollste" Variante ist. Eine Nachrüstung der Türe mit Motorschlössen ist oft nicht möglich und / oder exorbitant teuer. Außerdem stellt sich dann immer noch die Frage nach der Integration in das Projekt, da die Systeme meist proprietär sind.


    Ich habe mich soweit eingelesen und eine Nutzung von KeyMatic in FHEM ist möglich. Ich würde HMLan nutzen wollen, da der Pi in den Keller soll und ich den HMLan dank passender LAN Verkabelung quasi überall im Haus platzieren kann. Obwohl ich FHEM zu diesem Zeitpunkt noch nicht nutzen wollte, scheint dies aber die praktikabelste Lösung zu sein. Mein Plan wäre nun, einen Pi für alle "sicherheitsrelevanten" Systeme wie Türöffnung und Alarm (Kontakte) zu nutzen, und später vielleicht einen zweiten für die ganzen Spielereien. Den ersten Pi kann ich mit VLAN/Firewall im LAN sehr gut gegen Zugriff von außen absichern. Der wäre auch nicht per WLAN erreichbar. Ich kann die Kommunikation mit der Fritzbox auf SIP und RTP einschränken. Das Gleich gilt für den Zugriff auf die Webcam. Ein Zugriff von LAN/WLAN auf FHEM ist nicht vorgesehen. Hier würde ich gerne ein 2. Nextion Display innen anbringen welches alle relevanten Informationen (Fenster auf, etc.) und Funktionen (Scharfschalten, Türe verriegekn etc.) bereitstellt.


    Dazu hätte ich mal ein par grundsätzlich Fragen, die ich gerne diskutieren möchte:


    • Gibt es doch Alternativen zu KeyMatic?
    • FHEM und DoorPi auf einer Hardware?
    • Brauche ich außer Pi + FHEM + HMLan noch weitere HM Komponenten (außer natürlich KeyMatic und die Kontakte)
  • Ich stehe auch vor dem Problem, das Schloss motorisieren zu wollen. Da bei uns in der alten Türe ein Motorschloss keine Alternative ist, bin ich ebenfalls auf KeyMatic gestossen.
    FHEM würde ich mir aber gerne ersparen, da ich für diesen keine weitere Verwendung hätte. Ich plane den Aufbau eines eigenen Sensor/Aktoren-Netz über WLAN, mit Hilfe der ESP8266-Module.


    Ich glaube, der einfachste Ansatz, den KeyMatic über DoorPi anzusteuern, ist über die GPIOs die Fernbedienung zu "schalten". Das sollte mit drei Optokopplern anstatt der drei Tasten (auf, zu, Tür auf) relativ einfach machbar sein.


    Ob der Installationssender (http://www.elv.de/homematic-hm…ach-unterputzmontage.html) ohne Zentrale/FHEM verwendbar ist, geht aus der Beschreibung nicht wirklich hervor, wäre aber die eleganteste Methode, ohne an der FB rumbasteln zu müssen.

  • Ich habe einen Keymatic mit HMLAN und FHEM in Einsatz.
    Das system Funktioniert richtig gut.


    Ich würde euch empfehlen FHEM einzusetzen.
    Folgende Begründung:
    -FHEM kann Geofencing (Tür abschließen wenn alle Handys nicht im Home Radius sind)
    -Da DoorPi meist in der Klinge, also Außen Sitzt, würde ich ungern haben wollen, dass wenn jemand an der Doorpi ran kommt auch die Tür auf machen kann
    (Klar der Jenige muss schon ahnung haben was er macht)
    -FHEM kann per Scripte super programmiert werden (bei mir zum Beispiel ab einer Gewissen Uhrzeit wird automatisch abgeschlossen, Tür auf wenn jemand Zuhause ist und es geklingelt wird.)
    -FHEM kann noch viel mehr, rolladen steuerung, netatmo einbinden, doorpi einbinden dank @pah, Volkszähler und und und)
    -Arduino einbinden geht per Firmata Firmware (per Funk weis ich nicht)


    Ich selbst betreibe FHEM auf einen CubieTruck. getrennt von allen anderen Servern/Diensten.
    Der Grund hierfür ist, dass für mich das ganze Sicherheitsrelavant ist.
    Dazu habe ich die angewohnheit mit den meisten System viel zu expermientieren, was sich mit den Sicherheits aspekten mehr als beißt.


    Was mir nicht wirklich gefällt ist die Funk Kommunikation mit dem Thema sicherheit, beim Keymatic
    Ich hab mal gesehen das jemand im internet einen alten Keymatic auf Kabelbetrieb umgebaut hat.
    https://www.hackerspace-bamberg.de/Spaceportal


    Für mich stellt das allerdings keine Alternative da, hab leider keine Kabel liegen.


    Gruß Robert

  • Hallo,


    Kabel würde bei mir (noch) gehen. Den Aufwand würde ich aber nur bei einem in der Türe eingebauten Systeme treiben. HM arbeitet mir AES Verschlüsselung, was erst mal als sicher angesehen werden kann. Allerdings habe ich in verschiedenen Anleitungen gelesen, dass für KeyMatic an FHEM AES deaktiviert werden soll. Das wäre ein absolutes No-Go...


    @Robert: Wie hast Du das Anlernen gemacht? Mit oder ohne AES?


    Ich würde FHEM (1) zu einer Art Sicherheitszentrale ausbauen. Mit entsprechenden Kontakten an Türen und Fenstern, Anwesend/Abwesend Schaltung, Alarm, etc. Ggf. noch die Rollläden. Aber das wäre mir schon wieder fast zu viel, müsste ich das System dafür öffnen um z.B. mit dem Tablet drauf zugreifen zu können. Da baue ich lieber später noch einen 2. der mir den ganzen, weniger wichtigen Firlefanz steuert.

  • @Robert: Wie hast Du das Anlernen gemacht? Mit oder ohne AES?

    1. Der Keymatic akzeptiert nur mit AES Funk Befehle.
    Ist in der Firmware des Keymatic nicht deaktivierbar.
    Somit muss zum anlernen AES aktiviert sein, auf der Funk Strecke.
    2. AES Netzwerkverkehr zwischen FHEM und HMLAN, wenn sich noch nichts geändert hat, deaktiviert sein.
    FHEM kann leider den Netzwerk Verkehr nicht verschlüsseln.


    Also zum Anlernen muss in FHEM folgenden Aktiviert/Deaktiviert sein.
    1. AES auf Funk an
    2. AES auf Netzwerk aus
    3. Der AES Key sollte vor dem Anlernen an FHEM mit der Homematic Software auf einen eigenen Code geändert werden. (siehe meintechblog anleitung)


    Ich würde keine Zwei System aufsetzten um zwischen Sicherheit und Komfort zu trennen.
    1. Damit muss du dann zwei System warten
    2. Keine / nur mit Hohen Aufwand mögliche Visualisierung über beide System
    3. Verknüpfung von Sicherheit und anderen Ding nicht so einfach.
    z.B. Rolladen im Sommer bei über 25 Grad im Raum, nicht schließen solange das Fenster gekippt ist, nur auf 60% schließung des Rolladens fahren.
    4. Wenn per Funk können sich beide Systeme je nach Frequenz ins gehege kommen.
    5. Du solltest beide System mit einer USV ausstatten, sonst hat der Sicherheits aspekt bei Stromausfall das nachssehen


    Persönlich habe ich auch alle Sicherheits und Komfort Funktionen auf einem System. Bei mir Türen, Fenster und Rauchmelder / Rolladen, Licht, TV, Enigma2, Netatmo usw.
    Deshalb habe ich auch eine Cubietruck im einsatz.
    Dieser hat bereits eine Ladeschnittstelle für einen LiPo dabei und das System ist um längen schneller als ein RasPi.
    Das macht sich bei Plots sehr stark bemerkbar.


    Bei der Verbrauchserfassung, also Strom, Wasser und Gas, bin ich mir noch nicht sicher, wie ich es machen werde.


    Gruß Robert

  • Hallo Robert.


    Danke für die Info. Jetzt habe ich das mit AES verstanden. Das hätte mich auch gewundert, wenn man es auf der Funkstrecke hätte deaktivieren müssen. Im LAN ist das kein Thema, das VLAN kann ich entsprechend absichern.


    Ich sehe keinen Grund beim mir Sicherheit und Komfort zu verknüpfen. Einzig der Zustand An-/Abwesend wäre für beide Systeme interessant. Das könnte man zur Not noch über GPIO übermitteln. Der Komfort Teil wird sich auf Licht, ggf. ein par Steckdosen und vielleicht noch die Rollläden beschränken. Gerade für Licht und Steckdosen sehe ich keine Notwendigkeit für HM, hier würde es auch ein günstigeres System tun. Wobei die HM Schaltaktoren für die entsprechenden Schalterserien auch ihren Charm haben :) Weitere Gebäudeautomation entfällt bei uns. Wir haben keine klassische Heizung mehr, das System läuft nahezu ohne Eingriff von außen. Schnittstellen sind eh nicht vorhanden. Der Verbrauch wird schon detailliert aufgezeichnet, allerdings auch hier ohne Schnittstelle.


    Ich werde auf jeden Fall erst mal mit dem Teil "Sicherheit" starten, da es hier akuten Bedarf gibt. Ob ich das dann auf den Rest ausweite oder ein zweites System einrichte werde ich später entscheiden. Das hängt auch ein bisschen davon ab, in wie weit ich die Zugriffe, z.B. über WLAN, darauf absichern kann.


    Zum Thema USV. Ich habe eine zentrale USV für meinen Server (Windows, der hat aber ganz andere Aufgaben) und den Switch. Die FritzBox ist da leider nicht dran. Und hier ist auch schon das Problem. Was nutzt es den Pi (oder Cubietruck) per Lipo abzusichern, wenn die anderen Komponenten nicht entsprechend abgesichert sind? Der HMLAN z.B.? Das Teil hat leider kein PoE (was echt doof ist). Dann läuft die Zentrale weiter, kann aber nichts mehr steuern. Mein Pi kommt in den Keller zum Server und Switch. Damit ist er per USV für rund 30-40 Minuten abgesichert. Ich weis nur noch nicht so genau wie ich HMLAN versorgen soll, der muss wegen der Funkverbindung ja nach oben ins EG. LAN ist kein Thema, Power schon.

  • @AndyGR42
    Den HMLAN kannst du ja mit einem Passiven Adapter an die USV Hängen.
    Dann hat der HMLAn zwar nur noch 100mbit, aber mehr macht er glaub ich garnicht, dazu sollten bei diesem geringen Traffic das alle mal reichen.
    POE Passiv Adapter


    Das mit der Fritzbox ist so ein Thema. Wenn Stromausfall ist wird auch meist der Provider ausfallen.
    Du kannst hier auch auf SMS setzten, dafür brauchst du nur einen USB Surfstick der mit Linux Kompatible ist und SMS versenden kann.
    Hatte ich mal in Betrieb, hat aber irgendwann nicht mehr funktioniert und keine Lust mich darum zu kümmern.
    Muss ich mich mal wieder drum Kümmern.
    SMS finde ich für sicherheitszwecke besser als Push Nachrichten!


    Kannst du an der Fritzbox nicht auch einen USB Stick anschließen?
    Der könnte doch wenn die FB an der USV hängt, als Backup Internet arbeiten?


    Gruß Robert

  • Die FB wäre auch nur für die Kommunikation mit außen wichtig. Bei Stromausfall kann ich eh kein Licht einschalten :) In wie weit der nächste Standverteiler der Telekom bei einem Stromausfall auch betroffen wäre, keine Ahnung. Ich denke / hoffe aber mal, dass die Dinger auch per USV gepuffert sind. Immerhin geht es hier auch um Themen wie Notrufe etc. Es muss ja auch nicht immer ein Stromausfall aus dem Netz sein. Es gab durchaus Fälle wo Einbrecher über Außensteckdosen den FI ausgelöst haben, in der Hoffnung damit Sicherheitssysteme auszuhebeln.


    Ein Ex-Kollege hat auch mal eine FB per PoE betrieben, den muss ich noch mal nach den Details fragen. Insgesamt ist es auch durchaus ein Thema mit dem Stromverbrauch. Ein zentrales, effektives Netzteil ist durchaus sparsamer als ein halbes dutzend Stecker Netzteile.


    Der Passiv Adapter ist da sehr interessant. Auch für die FB. Das ist zwar kein klassisches PoE, dafür aber eine sehr simple Lösung.


    Mir reicht der Telegram Dienst für Nachrichten aus. Der ist end-to-end verschlüsselt und wirklich vertrauliche Informationen werde ich da nicht übertragen.

  • Zum Fi.
    Normal sollte nicht das ganze Haus auf einem FI hängen.
    Dazu sollte man wohl für Kameras wie Alarmanlage wohl von allem anderen Trennen.


    zu Poe FB:
    Die Fritzbox per passiv adapter zu betreiben würde ich nicht machen.
    Außer du brauchst defintiv keine 1Gbit an deisem Port wo PoE drüber läuft.


    zu Netzteilen:
    Das mit den Steckernetzteilen würde ich so nicht stehen lassen.
    Je nach dem wie lange deine Netzwerkleitung ist kommen hier auch noch Verluste hinzu.


    Aber es sieht aufjedenfall mal besser aus als an jeder Steckdose ein Netzteil.


    zu Stromausfall:
    Wenn das MFG (telekom vdsl) bei dir in der Straße steht wird der DSL anschluss auch davon betroffen sein.
    Ob die eine USV dabei haben glaube ich nicht, hab hierzu aber keine genauen Information.
    Kann ich aber mal erfragen wenn ich meinen Kumpel wieder sehe, der ist Bauleiter bei der T-COM.

  • Wir haben ein relativ neues Haus mit einem halben Dutzend FI (allein schon wegen Wärmepumpen etc.). In Altbauten ist das aber oft nicht der Fall und auch nicht ganz einfach zu trennen.


    Gigabit bräuchte ich da nicht zwingen. Ich könnte aber problemlos eine 2. LAN Leitung für Power verwenden. Mit Cat 7 war ich beim Bau recht großzügig :) Nur die Haustüre habe ich vergessen :(


    Die meisten Stecker Netzteile haben einen eher schlechten Wirkungsgrad. Klar kann man die alle austauschen. Die Verluste auf der Leitung erhöhen auch nicht den Stromverbrauch. Es ist eine Reihenschaltung, bei der am Widerstand der Leitung eine gewisse Spannung abfällt. So lange das Netzteil diesen Spannungsabfall nicht durch Erhöhen der Speisespannung ausgleicht, erhöht sich auch die Leistung nicht. Irgendwann funktioniert einfach das Gerät nicht mehr, wenn zu wenig Spannung anliegt und / oder nicht ausreichend Strom fließen kann.


    Bei den Outdoor DSLAM ist wohl tatsächlich in den seltensten Fällen eine USV verbaut. Mir fiel gerade ein, dass ich das Thema unlängst mal in einer Diskussion von der anderen Seite (Feuerwehr und Polizei) gelesen hatte. Die haben das Problem auch. Eine kurze Zeit können die Outdoor DSLAM wohl über Batterie puffern, das ist aber eher als Schutz vor Über-/Unterspannung gedacht und nicht zur Überbrückung mehrerer Minuten. GSM Netze sind bei Stromausfall dann auch gerne mal überlastet... Und auch nicht unbegrenzt gepuffert.

    Bis Ende September beruflich und privat abwesend. Ab Oktober geht es mit DoorPi weiter :)

    Einmal editiert, zuletzt von AndyGR42 ()

  • Kann leider derzeit nur eingeschränkt editieren, deshalb mehr dazu ab Montag.


    1. Türschlossantrieb: Lösungen zum nachrüsten sind nur mittelfristig zu haben. Keymatic wird bei mir die Zwischenlösung sein.


    2. Nur dafür wird Fhem nicht benötigt, lediglich ein HM-Tastensensor für ca. 25 Eur. Komfortabler mit Hm-Usb Adapter und hmland. Das geht auch gemeinsam mit Doorpi auf dem RPi.


    3. Aes verschlüsselt nicht die Kommunikation, dient nur der Signierung.


    4. Fhem ist ein mächtiges Werkzeug, bei mir laufen 4 unterschiedliche Instanzen mit separaren Aufgaben. Wenn also Doorpi und Fhem auf derselben Kiste - bitte nicht als Fhem Hauptinstanz nutzen.


    Lg


    Pah

  • Guten Morgen.


    Ich denke, die KeyMatic Lösung wird bei uns eine sehr langfristige Zwischenlösung werden. Die Haustüre ist quasi nagelneu und eine Aufrüstung auf einen eingebauten Antrieb unanständig teuer.


    HM-CFG-USB und HM-LAN sind austauschbar, also ein "oder", richtig?


    Die Frage ist an der Stelle, was ist aufwändiger. FHEM oder alles selbst programmieren? Ich sehe für mich in einer Einheit mit DoorPi folgende Aufgaben:


    • Türe öffnen (Schlüssel Ersatz)
    • Türe verschließen (automatisch, zeitgesteuert)
    • Überwachung von einige, kritischen Stelle wie Haustüre, Terrassentüre sowe einiger Fenster, die für einen Einbruch genutzt werden können durch Kontakte. Ich denke, max. 8-10.
    • Übersicht dieser Kontakte auf einem Display im Haus
    • Schaltung von "Zu Hause" / "Abwesend" / "Nacht" über das Display
    • Alarmauslösung

    Ich habe bisher nur wiedersprüchlice Aussagen dazu gelesen, ob man einen Sensor (Türkontakt) an mehreren HM Systemen anlernen kann. Wenn das funktioniert, dann wäre auch eine spätere Nutzung in einem zweiten System zur Steuerung der "Komfortfunktionen" denkbar.

  • Schwierig, so viele Fragen auf dem Snartphone zu beantworten, bitte bis morgen abend gedulden.


    Nur in Kürze: hm-usb-cfg erfordert einen Software-Dämon hmland. Ist erst dann mit hm-lan austauschbar.


    Klar lässt sich ein Sensor mit verschiedenen Aktoren peeren.


    Lg


    Pah

  • Schwierig, so viele Fragen auf dem Snartphone zu beantworten, bitte bis morgen abend gedulden.

    Hallo und Danke für die schnelle Antwort.


    Das erwartet auch niemand :) So ein Forum ist asynchron, da ist es normal, wenn die Antwort ein par Tage braucht.

  • Zitat

    HM-CFG-USB und HM-LAN sind austauschbar, also ein "oder", richtig?

    Siehe oben: HM-CFG-USB wird durch die Software hmland zum HM-LAN, siehe http://www.fhemwiki.de/wiki/HM…SB_Konfigurations-Adapter


    Zitat

    Die Frage ist an der Stelle, was ist aufwändiger. FHEM oder alles selbst
    programmieren?

    Ich habe 2014 für FHEM das Modul 95_Alarm.pm geschrieben, das eine sehr komfortable Steuerung einer Alarmanlage ermöglicht. Muss jeder selber wissen, ob er so etwas selbst programmieren möchte: http://www.fhemwiki.de/wiki/Modul_Alarmanlage


    Für die beschriebenen Anwendungsfälle wäre es m.E. ausreichend, FHEM parallel zu DoorPi auf einem Raspberry Pi (Version 2 oder 3 !!) zu betreiben. In meinem Buch beschreibe ich auch eine Anwendung von 1-Wire ID-Chisp DS2401, mit der Fenster nichtnur überwacht, sondern das geöffnete Fenster auch identifiziert werden kann (kabelgebunden). Ansonsten rate ich zu HomeMatic-Devices.



    Zitat

    Ich habe bisher nur wiedersprüchlice Aussagen dazu gelesen, ob man einen Sensor (Türkontakt) an mehreren HM Systemen anlernen kann. Wenn das
    funktioniert, dann wäre auch eine spätere Nutzung in einem zweiten
    System zur Steuerung der "Komfortfunktionen" denkbar.

    Wie gesagt: "Anlernen" ist der falsche Ausdruck. Es gibt "Peering" - mit anderen Sensoren bzw. Aktoren - oder "Pairing" mit einer Zentrale. Gepairt werden kann nur eine Zentrale. Peers aber kann es mehrere geben - so etwa sendet mein Terrassentürsensor Signale an verschiedene Heizungskomponenten.


    LG


    pah

  • Wie gesagt: "Anlernen" ist der falsche Ausdruck. Es gibt "Peering" - mit anderen Sensoren bzw. Aktoren - oder "Pairing" mit einer Zentrale. Gepairt werden kann nur eine Zentrale. Peers aber kann es mehrere geben - so etwa sendet mein Terrassentürsensor Signale an verschiedene Heizungskomponenten.

    Kann mir jemand erklären, warum er Ausdruck "Anlernen" falsch ist, wenn er vom Hersteller sogar in der Bedienungsanleitung verwendet wird? Vgl. Handbuch vom HM-Sec-RHS, Kapitel 7.2, Seite 16. Das Kapitel heißt "Anlernen". Selbst im englischen Teil heißt es weder "Peering" noch "Pairing" sondern "Teaching".


    Mir kommt es so vor, als dient der o.g. Kommentar nur dem Zweck, den User @AndyGR42 vorzuführen ...

  • Hat schon mal jemand einen Blick auf "nuki" geworfen? Klingt auch interessant und es soll eine API bereitstehen, wenn es auf den Markt kommt. Sogar eine REST Schnittstelle
    https://nuki.io/en/features/




    Hierzu wird neben dem Motorschloss (Keyturner) eine Bridge benötigt. Das Set kostet 279,-

  • Grundsätzlich interessant aber:


    • The Nuki App is designed for iOS and Android devices. At the moment we do not plan to develop an app for Windows Phone.
    • You can call our hotline and we will unlock your door remotely, after you verify yourself with a password. To use this service you need a Nuki Bridge.


    Irgendwie bereitet es mir Unbehagen, wenn ein Call Center Kontroller über meine Haustüre haben könnte...

  • Mir kommt es so vor, als dient der o.g. Kommentar nur dem Zweck, den User @AndyGR42 vorzuführen ...


    Also, auch wenn pah und ich hier schon einige, hitzige Diskussionen geführt haben, in diesem Fall empfinde ich das nun so ganz und gar nicht so. Auch wenn "Anlernen" vielleicht nicht falsch ist, beschreiben es die beiden anderen Begriffe einfach besser und verständlicher.