Beiträge von AndyGR42

    Hallo


    Das Jabra Speak ist mit Abstand das Beste, was es in dieser Geräteklasse gibt. Das gibt sogar die Konkurrenz neidlos zu :) Allerdings ist es ein indoor Gerät. Ich bin gespannt wie Du das lösen willst. Die Innereien einfach in eine anderes Gehäuse einzubauen wird nur bedingt funktionieren, fürchte ich.

    Moin.


    Ich würde linphone ansprechen. bei AVM wird man mit ziemlicher Sicherheit nicht weit kommen. Die produzieren ein Massenprodukt, was auch entsprechend unterstützt werden muss. Das denke ich nicht, dass solche Features schnell oder überhaupt berücksichtigt werden können.


    Linphon als Client könnte das aber einspielen, wie es andere auch machen. Das sollte keine Raketenwissenschaft sein :)

    Bin gerade nicht zuhause. Antworte nachher nochmal. Aber schonmal eine Frage @AndyGR42 . Warum die P Version? Habe ich nämlich nicht aber eventuell lässt sich das noch ändern.

    P ist die Version mit (mechanischem) Panikschloss. Wenn sich die Türe immer automatisch verschließt kommst Du ohne diese Funktion IMHO nicht mehr ohne Schlüssel bzw. einen Taster neben der Türe raus, wenn mal ein Notfall eintritt.

    Hallo zusammen.


    Ich habe gerade das Thema aktualisiert (siehe 1. Post). Ich bin zudem bis Anfang August unterwegs und werde hier sehr wahrscheinlich nicht oder nur ganz selten rein sehen können.

    Die Treiber des PiFace können bis zu 500mA pro Kanal. Allerdings muss der Strom irgendwo her kommen. Wenn der vom RasPi kommt und das nicht gerde ein B+, 2 oder 3 ist, KANN der gar nicht ausreichend Strom liefern, da der USB Eingang auf 700mA begrenzt ist und der Pi selbst auch Strom verbraucht.


    https://www.raspberrypi.org/help/faqs/#powerReqs


    Daher hat PiFace auch die Möglichkeit, die +5V separat einzuspeisen (Jumper 7) http://www.mcmelectronics.com/…Data/Manuals/83-14472.pdf (Seite 8 )


    Für das Nextion musst Du keine Fremdspannung schalten. Da kannst Du Dir den Optokoppler tatsächlich sparen. Möchtest Du über einen Output Pin direkt eine Fremdspannung (z.B. 12V) über einen Transistor schalten, so würde ich das galvanisch mit einem Optokoppler trennen. Alternativ mit einem 5V Relais. Die 500mA sollten dafür dicke reichen. Hier aber die Freilaufdiode nicht vergessen :) Die IO Pins sind NICHT gegen Fremdspannung / Überspannung geschützt und können dadurch zerstört werden. Wie gesagt, für das Nextion sollte der Ausgang reichen. Das braucht so maximal 250mA, wenn ich mich recht entsinne. Ich sehe gerade, das 7" bis zu 510mA. Das könnte knapp werden.


    In DoorPi müsstest Du Dir jetzt für den Bewegungsmelder einen Event bauen, der den Ausgang für eine bestimmte Zeit aktiviert. Das Keyboard dafür ist ja vorhanden (wie für den Klingeltaster). Den Bewegungsmelder kannst Du an einen Eingangs Pin anschließen. Um den Strom zu begrenzen würde ich das mit einem 47k Widerstand machen. Mein HC-SR501 hat einen 3,3V TTL Ausgang. Das funktioniert mit dem GPIO des RasPi sehr gut. Beim PiFace müsste man das mal testen. Der erwartet ja eigentlich einen Pegel von +5V, wenn ich das richtig sehen.

    Hallo Dieter


    Ich lasse bei mir das Display immer aktiv, schalte nur die Beleuchtung auf 0. Ich werde noch einen "Screen Saver" bauen, der einfach vollfächig schwarz ist und per Touch das Display wieder auf den Hauptbildschirm und Beleuchtung umschaltet. Wenn man der Bewegungssensor nicht funktioniert... Dies funktioniert per serieller Schnittstelle.


    Hat das PiFace nicht 2 Relais?


    An einen normalen Output Pin würde ich IMMER einen Optokoppler schalten. Ich habe zwar keine Hersteller Doku gefunden, die OC Pins dürften aber maximal 25mA liefern. Das reicht nicht für das Nextion. Entweder du verwendet einen Low-Current Optokoppler oder eine Schaltung wie diese in meiner IO Platine: DoorPi von Andy

    Das ist Abhängig von der Version bzw. dem Ausbau. Mit der Fuhr Steuerung kann man den Zustand an ein überwachendes System zurück geben. Das Automatikschloss 834 sollte das können. Das hat ja Kontakte in der Schließfalle, die erkennen wenn die Türe geschlossen ist um sie zu verriegeln. Wenn er allerdings nur die Variante "ohne Steuerung" bestellt hat, wird das nicht gehen. Ich hoffe nur er hat die "P" Version bestellt :)

    Wo hast Du das Display bestellt? Selbst direkt aus China hat das bei mir keine 7 Werktage gebraucht.


    Bei der Türe sollte eine genaue Anleitung beiliegen. Es ist ja nicht nur die Steuerung wichtig. In der Regel sollte es da auch Sensoren geben, die Zustand zurück geben.

    Terminal Platine für die Außeneinheit


    Die Platine enthält im wesentlichen nur für Schraubklemmen und Pfostenstecker für den Anschluss der Zuleitungen und Komponenten. Hinzu kommen ein 1-Wire Temperatursensor sowie ein 1-Wire Switch, der mit dem PIR Bewegungssensor verbunden wird.




    Stückliste:

    BauteilAnzahlEinzelpreisGes. Preis
    Europlatine, Lochraster, Epoxy0,253,80 €0,95 €
    Löt-Schraubklemme RM2,54, 8 Pol.21,25 €2,50 €
    Stiftleiste RM2,54 8 Pol.20,25 €0,50 €
    Pfosten-Steckverbinder, 8 Pol.20,72 €1,44 €
    Flachbandkabel0,51,89 €0,95 €
    Widerstand, Metallschicht, 0,6W10,09 €0,09 €
    Elko, 220uF, 35V10,26 €0,26 €
    DS18B2011,45 €1,45 €
    DS2406+13,80 €3,80 €
    Kleinteile (Lötstifte, Draht, Lötzinn, etc.)11,50 €1,50 €
    Summe:13,43 €

    Eine nicht abgeschlossene Haustüre bekommt jeder halbwegs talentierte Einbrecher ohne großen Aufwand in wenigen Augenblicken auf. Da wäre es viel zu viel Aufwand erst die Klingelanlage auseinander zu bauen.

    Nextion Display


    Ich habe ein 4,7" Nextion vorgesehen. Ich versuche möglichst viel der "Intelligenz" des Display zu nutzen. Die komplette Menüsteuerung etc. erfolgt autark im Display. Das Display sendet die Daten in Form von Events an den Pi. Die Software dafür muss ich noch schreiben. Ob ich die Pin Prüfung auch im Nextion mache oder in der Software muss ich mal sehen. In der Demo erfolgt das noch im Display (gültig sind 1111 und 2222). Die Wartezeit bei falscher Pin Eingabe startet bei 5 Sekunden und verdoppelt sich, bis eine korrekte Pin eingegeben wurde.


    Ich habe vor alle per Sekunden einen Refresh an einen Watchdog Timer auf dem Hauptbildschirm zu senden, Kommt der nicht, schaltet das Nextion in einen Out-Of-Order Screen um. Damit kann man z.B. einen abgestürzten Pi sehr schnell erkennen. Der Timer ist in der Demo deaktiviert.


    Die Grafiken sind alle selbst erstellt bzw. sind lizenzfrei, können also gerne verwendet werden. Hier einige Screenshots:



    Dateien

    Die Kamera sitzt links neben dem Display. Das ist IMHO die beste Stelle damit sie nicht durch die Hand verdeckt wird (wenn wir mal davon ausgehen dass die meisten Menschen Rechtshänder sind). Über dem Display wäre es optimal gewesen, passte aber nicht so recht.


    Oben, jeweils rechts und links sind die Mikros, möglichst weit weg vom Lautsprecher. Unten links der Bewegungssensor, daneben der Lautsprecher. Unter dem Nextion ein "analoger" Klingeltaster und der iButton Reader.

    Also, nach der bisherigen Erfahrung mit den "Billigdingern" scheint das eine Option zu sein, vollbringt aber keine Wundern. Z.B ist die Tonqualität des Sitevom Teils unter aller Sau. Das produziert viele Störgeräusche, sogar am PC. Die Meinung zu dem Medion Teil gehen auch auseinander. Dazu können noch Probleme mit Linux Treibern kommen. Bei 10 Euro ist es sicher einen Versuch wert.

    Gehäuse und Frontplatte


    Hallo zusammen.


    Dieser Tage sind meine Frontplatten gekommen (zusammen ca. 30 € + MwSt.). Die untere Platte ist aus 4mm Edelstahl, roh. Die obere Platte aus 1mm Edelstahl gebürstet:



    Vor dem Zusammenkleben wird vor allem die untere Platte bearbeitet und eine Dichtung erstellt. Für die Dichtung habe ich 2mm EPDM Gummi verwendet und auf Maß geschnitten:



    Die kleinere, runden Öffnungen habe ich der Einfachheit Halber quadratisch ausgeschnitten:



    Abschließend habe ich die Dichtung mit Sprühkleber fixiert. Das muss nicht ewig halten sondern dient vor allem als Montagehilfe. Die Frontplatte steht umlaufend 10mm über das Gehäuse über. Ggf. muss ich den überstehenden Rand der Dichtung noch abschneiden:



    Obwohl der Lautspreche schon selbst für eine Dichtigkeit sorgen sollte, setze ich von hinten noch eine Kappe drüber. Das dient auch als eigene, akustisches Volumen und kann noch gedämmt werden. Das sollte auch die Rückkopplung innerhalb des Gehäuses reduzieren. Die Kappe wird später mit einem Metallbügel in die Dichtung gepresst:



    Die Frontplatte fertig montiert. Für die Kamera habe ich ein Stück 6mm Plexiglas aus dem Bestand eingesetzt. Ich überlege aber noch das durch Echtglas zu ersetzen. Das ist erheblich kratzfester. Die Mikrofon "Rohre" werden nach dem finalen Funktionstest noch von hinten mit Silikon verschlossen.



    Das Gehäuse (wird bei uns aus baulichen Gründen Aufputz) provisorisch montiert. Es fehlt noch die Kabeldurchführung und es muss von außen noch lackiert werden.


    Moin.


    Beliebige Kabel ist doch super. :) Plane mal einfach 2x Cat5e - Cat7 ein (mind. 1 GBit). und Du bist auf einer ziemlich sicheren Seite. Das sind insgesamt 8 Doppelandern über die Du so ziemlich alles leiten kannst. Ich bin nach wie vor sehr glücklich mit meiner Lösung, einen USB Hub in die Sprechstelle zu bauen. Damit kann ich viele Komponenten wie Sound Karte, Kamera oder UART Adapter (Nextion Display) anschließen ohne Probleme mit langen Kabeln oder einer CPU in der Sprechstelle zu bekommen.


    Ich habe gestern Abend alle Komponenten mit den finalen Kabellängen noch mal Testaufbau zusammengeschaltet. Außerdem sind meine Frontplatten fertig. Momentan baue ich gerade noch die Außenplatine, die eigentlich nur als Anschluss Terminal dient und die 1-Wire Bauteile für den Temperatursensor und Bewegungsmelder enthält. Ich werde die Infos dazu diese Tage mal aktualisieren.

    Moin


    Ich halte das für eine Sackgasse. Das ist uralte Technik. Die 123D12 war auch nicht wirklich eine Norm sondern spätestens seit den 1990ern eher eine Marketing Aussage.


    Grundsätzlich sollte mit Hilfe der 123D12 eine Türsprechstelle an eine normale Nebenstelle einer TK Anlage angeschlossen werden. Allerdings ohne Speisung (Gleichspannungsfrei) und ohne Amtsberechtigung. Über die Schnittstelle kann die Türsprechstelle nur angerufen werden, wenn die Klingel betätigt wurde. Die Sprechstelle selbst wählt hier nicht. Das wäre viel zu Aufwändig gewesen, im Zeitalter der Impulswahlverfahrens.


    Wenn ihr alte Systeme weiter verwenden wollt würde ich über einen Umbau nachdenken. Bevor ich mich dazu entschlossen habe die Sprechstelle mit Display und Video komplett neu zu bauen hatte ich auch vor, eine nagelneu Ritto Sprechstelle von 1992 (die lag wohl irgendwo im Keller) umzubauen. Das war auch schon fast fertig. Dazu habe ich schlicht die vorhandene Elektronik ausgeschlachtet und die nötigen Verbindungen (Mikro, Lautsprecher, Taster und Beleuchtung) herausgeführt. Ein Problem besteht dabei allerdings. Wenn die Sprechstelle weiter als 20cm vom Pi mit der Spundkarte entfernt ist, wird man vermutlich einen Mikrofon Vorverstärker einbauen müssen der auf Line-In Pegel verstärkt.

    Der Parameter wird anscheinend benötigt und ist nicht optional. Er steuert wie linphone mit einem möglichen FW Traversal umgeht (ICE/STUN, SNAT oder UPNP). So lange sich der SIP Server und linphone im gleichen IP Subnetz befinden sollte hier NoFirewall stehen.

    Hallo


    VPN baut einen sicheren Tunnel zwischen dem Client (Smartphone) und dem Heimnetz auf. Welche Applikationen dann durch den Tunnel ausgeführt werden ist völlig egal. Sie sind alle auf dem Transportweg durch das Internet geschützt.


    ABER: Nicht jedes VPN ist sicher! Es bietet eine Angriffsfläche für Zugriffe aus dem Internet auf Euer gesamtes Heimnetzwerk. Zwar werden diese Angreifer nicht in Euer Haus wollen (in der Regeln sind das Bot Netze, Script Kiddies oder ähnliche Plagen), aber der Zugriff auf das Heimnetz reicht ja schon mal. Ihr solltet also genau prüfen welche VPN Technologie genutzt wird, welche Sicherheit das bietet und wie ihr Euch authentifiziert. Und wenn möglich, sollte der VPN Router den Zugriff auf einzelne Ressourcen beschränken und nicht pauschal das ganze Netz zugänglich machen.