Einstieg

hier erhaltet Ihr eine kurze Übersicht über DoorPi

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Deutsch

Einführung

Ziel des Projektes DoorPi ist die Steuerung einer Türsprechanlage mittels einem Einplatiniencomputer wie dem Raspberry Pi und dem Kommunikationsprotokoll VoIP.

DoorPi ist ein Event-Action basierendes System. Es gibt Komponenten, die Events auslösen, und Komponenten, die aufgrund dieser Events reagieren. Dazu sollen Ereignisse (Events) wie “Drücken einer Türklingel” oder “RFID Chip xyz vorgehalten” die Auslöser von Aktionen (Actions) wie “Anruf bei Telefon xyz”, “E-Mail an xxx” oder “Öffne Tür” sein.

Event-Quellen

Um diese Events zu registrieren, werden “DoorPi-Keyboards” genutzt, was z.B.:
  • die GPIO-Pins
  • ein PiFace
  • Dateien im Dateisystem des Pi (z.B. für Remote-Befehle über SSH)
  • die serielle Schnittstelle (RDM6300 als NFC Reader)
  • Webservice mit Authentifizierung
  • VoIP-Telefon
  • Arduino per I2C (z.B. für Keypad oder Relais)
sein können.

An jedes Event können beliebig viele Actions angefügt werden, die syncron oder asyncron ausgeführt werden.

Action-Empfänger

Eine nicht vollständige Liste der Actions ist:
  • VoIP Anruf zu festgelegter Nummer starten
  • VoIP Anruf zu Nummer starten, die aus einer Datei ausgelesen wird
  • Anruf beenden
  • E-Mail versenden
  • Programm ausführen
  • Ausgang schalten
  • Status-Datei schreiben
  • Werte aus IP-Symcon lesen oder zurück schreiben
  • ...
Durch die Kombination der Events und Actions sind fast alle gewünschten Kombinationen möglich.

Beispiele

Ein mögliches Szenario ist:
  1. Beim Druck eines Klingeltasters wird ein Anruf ausgelöst und gezielt eine Nummer angerufen (z.B. interne FritzBox Nummer **613 aber auch Handynummern).
  2. Der Bewohner kann mit der Außenstelle telefonieren und auf Wunsch die Tür remote öffnen, in dem eine definierte Taste (oder Tastenfolge) auf dem Telefon gedrückt wird (z.B. die Taste “#”).
  3. Der Bewohner vergisst das auflegen und DoorPi beendet selbst das Gespräch, sobald die Tür wieder geschlossen wurde.
  4. DoorPi versendet eine E-Mail, dass es einen Anruf gab, jemand die Tür geöffnet hat und jemand ins Haus gegangen ist.
Mittlerweile gibt es auch Video-Support, so dass an der Haustür eine Kamera installiert werden kann und das Bild auf den Innenstationen angesehen werden kann, noch bevor das Gespräch angenommen wird.